Das Motorrad
Als Motorrad werden einspurige Krafträder oder Zweiräder bezeichnet. Das Fahren eines Motorrads ist viel mehr, als nur eine bloße Überwindung von Entfernung. Viele Menschen assoziieren damit Freiheit, weil sie Wind und Wetter sofort auf der Haut spüren, nicht eingeengt sind und sich wesentlich freier bewegen können, als beispielsweise Autofahrer.Motorradfahrer schließen sich gerne in Clubs zusammen, um gemeinsame Touren zu fahren oder Motorradreisen zu machen. Hierbei fährt man dann in Gruppen von mehreren Fahrzeugen oder nimmt Begleiter als Sozius oder Sozia auf dem Fahrzeug mit.
Die nach dem Zweiten Weltkrieg wiederkehrenden Soldaten schlossen sich früher zu geschlossenen Motorradgruppen zusammen, um zu demonstrieren, daraus ergab sich immer mehr eine Gemeinschaft der Motorradfahrer, die bis heute anhält.
Üblicherweise grüßen sich Motorradfahrer, die sich auf der Straße treffen, zum Beispiel mit Handzeichen. Dies ist eines der Symbole für die Verbundenheit. Darüber hinaus gibt es sogar einen eigenen Motorradfahrerjargon. Dazu gehören Abwandlungen mancher Markennamen, um Zu- oder Abneigung zu dieser zu verdeutlichen und verschiedene Begriffe und Synonyme für Teile des Motorrad oder bestimmte Vorgänge beim Fahren.
Diese sind meist lustig oder ironisch gemeint, für Laien allerdings nur schwer zu verstehen.
Motorräder gibt es für die verschiedensten Wünsche und Vorstellungen. Für einige sind sie ein Transportmittel, das besonders bei gutem Wetter sehr viel Spaß bereit, für andere sind sie Liebhaberstücke, werden vielleicht sogar gesammelt, aber vor allem gehegt und gepflegt.
In den individuellen Lackierungen einzelner Motorräder sieht man oftmals die kreative Entfaltung des Motorradbesitzers.
Aber auch die Kleidung bestimmter Motorradclubs macht sie auf den ersten Blick erkennbar.
Die Schnelligkeit und Bewegungsfreiheit macht Motorräder zu zeitlosen und sehr begehrten Fahrzeugen.
Allerdings gibt es auch Menschen, denen das Fahren auf einem Motorrad eher unheimlich ist, die sich zu wenig geschützt fühlen. Diese sollten sich dann doch besser in ihr Auto setzen, im Motorradfahrerjargon: „Bürgerkäfig“ genannt.
